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Physikalische Therapie

Der Begriff physikalische Therapie steht für verschiedene Therapieverfahren, die alle auf physikalischen Methoden beruhen. Dazu gehören Wärme- und Kälteanwendungen (Fango- / Eisbehandlungen), Ultraschall und Elektrotherapie. Diese vorwiegend passiven Therapieformen dienen alle primär der Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung und der Spannungssenkung der Muskulatur.

Fango wird in der Regel als warme Packung angewendet, welche auf die betroffene Körperregion gelegt werden kann. Der warme Mineralschlamm hat einen positiven Einfluss auf rheumatische Beschwerden und Muskelverspannungen.

Beim Ultraschall erzeugen mechanische Wellen durch Druckwechsel im Gewebe eine mechanische Vibration. Dadurch entsteht eine Mikromassage im Gewebe. Neben den bereits oben erwähnten positiven Effekten hat Ultraschall zudem eine anregende Wirkung auf das Weichteilgewebe und die Knochenheilung.

Unter Elektrotherapie versteht man die physiotherapeutische Anwendung von elektrischem Wechselstrom. Über Vakuumelektroden auf der Haut wird dabei elektrische Spannung der Hautoberfläche zugeführt. Dieser Strom kann sehr niedrig dosiert werden und wird vom Patient lediglich als leichtes Kribbeln wahrgenommen.